Riu Blue Waves Beach Resort

 

Unsere Wahl fiel auf das Riu Blue Waves Beach Resort in Malinska an der Nordküste Krks [Nr.2].

Das 4-Sterne-Wellness-Hotel liegt direkt am Meer mit unmittelbarem Strandzugang. Die Bewertungen auf booking.com lagen bei über 9 von 10 Punkten, wobei 10 Punkte das Höchste ist. Die Fotos der Hotelanlage, der Zimmern und der Umgebung bekräftigten uns in unserer Wahl und wir wurden nicht enttäuscht.

 

 

Booking.com

 

Ankunft im Hotel – Erste Eindrücke und Parken

Die Insel Krk ist sehr gepflegt und verfügt über ein gutes Straßennetz. Dreck und Abfall suchten wir Gott sei dank vergeblich (pro Tag fällt eine Kurtaxe von ca. 1,50 EUR an).

Ein großer Parkplatz sowie ein moderner Anblick der Rückseite des Hotels begrüßten uns bei der Ankunft.

Das Personal an der Rezeption war sehr freundlich und die Fremdsprachenkenntnisse waren eindrucksvoll. Von Deutsch, über Italienisch, Französisch, Slowenisch, Russisch bis hin zu Englisch war alles dabei.

Parkplätze stehen kostenlos zur Verfügung, nur die Tiefgaragenparkplätze kosten 10 EUR pro Tag. Dieser Kostenaufwand ist allerdings überhaupt nicht nötig, da die Außenparkplätze sehr sicher und auch auf dem Hotelgelände sind.

Die Zimmer

Wir sind 13 Uhr angekommen, also zwei Stunden vor der eigentlichen Check-in-Zeit. Für vier Personen hatten wir zwei Superior-Suiten mit Meerblick gebucht (andere Zimmer haben nur einen französischen Balkon).

 

Riu Blue Waves Resort Zimmer 3342 oben auf der Ecke - Außenansicht vom Pool aus Riu Blue Waves Resort Zimmer 3342 oben auf der Ecke - Außenansicht vom Pool aus

 

Eines der Zimmer war schon bezugsbereit und das andere dann eine Stunde später (wir wurden via Handy darüber informiert und konnten die Wartezeit gemütlich am Strand verbringen). Mit den Koffern wurde uns freundlich geholfen und eine Zimmereinweisung gab es oben drauf.

Lage der Zimmer 3342 und 3322: Top!

Das Hotel ist räumlich sehr offen gestaltet – lange Flure und einen Betonklotz sucht man vergeblich. Der Zugang zu unseren Zimmern lag direkt am Kinderpool, dieser ist vom „Erwachsenen“-Pool räumlich getrennt. Dass die Spielwiese für die Kids direkt in der Nähe war, störte nicht, da ein kleiner Vorraum vor den eigenen Zimmern (3342 und 3322) und den Nachbarzimmern (3341 und 3321) für genügend Ruhe sorgte.

Das Zimmer blickt direkt auf das Meer und einen Teil der kleinen Anlage – so sieht man das Hotelrestaurant, den Barbereich und den „Erwachsenen“-Pool.

 

 

Zur Info: In der Zeit von 20 bis 21 Uhr finden Nahe dem Pool Kinderspiele statt – sodass die Kleinen danach gut schlafen. Die zwei weiblichen Animateurinnen geben in allen möglichen Sprachen alles, damit die Kinder viel Spaß haben.

 

Ausstattung der Zimmer 3342 und 3322: Gut.

Da wir ein Zimmer mit Meerblick und Balkon wollten, mussten wir die Zimmerkategorie „Superior Doppelzimmer mit Balkon und Meerblick“ wählen. Größe, Anordnung und Ausstattung der zwei Zimmer waren identisch:

 

Der Schlafraum – alles sehr sauber:

  • angenehme Größe des Raumes
  • großes Bett, bequem zum Liegen – allerdings mit nur einer überdimensional großen Zudecke
  • der Kleiderschrank enthält einen Safe, der kostenfrei genutzt werden kann
  • diese Zimmerkategorie verfügt außerdem über ein Sofa (das, man ausziehen kann) und einen Couchtisch
  • ein etwas zu kleiner Flachbildmonitor mit u.a. deutschem Fernsehen
  • eine Minibar, die nicht gefüllt war – wir haben einfach unsere gekauften Spirituosen hineingetan
  • an den Schlafraum grenzt ein schöner Balkon – die Möbelstücke sind nicht aus Plastik
  • die Klimaanlage, die individuell einstellbar ist, kühlt den Raum sehr gut runter und kann auch genutzt werden, wenn man nicht im Zimmer ist
  • ist die Schiebetür verschlossen, ist es geräuschlos im Zimmer

Das Bad – sauber ja, aber handwerkliche Verbesserungen wünschenswert

  • nur eine kleine Dusche mit fest montiertem Duschkopf (sehr unpraktisch, v.a. für Frauen)
  • die Verfugung der Dusche (Zimmer 3342) war nicht mehr in Schuss, sodass das ganze Wasser rausgelaufen ist und sich riesige Pfützen bildeten
  • die Temperaturregelung der Dusche war unserer Meinung nach ebenfalls defekt, da oftmals brühheißes Wasser aus der Dusche kam, trotzdem man den Regler auf kalt stellte
  • Handtücher wurden regelmäßig gewechselt
  • ein einfacher Fön steht zur Verfügung
  • nehmt euch allerdings Shampoo und Co. mit, denn die Hotel-Give-Aways werden nur sporadisch nachgefüllt

Generell entsprach die professionelle Darstellung des Zimmers der Wirklichkeit. Hier und da wären ein paar Verbesserungen bei dem stolzen Preis angebracht.

 

Blick aus dem Wintergarten – Bereich im Restaurant Blick aus dem Wintergarten – Bereich im Restaurant

Das Essen – Halbpension oder nur Frühstück

Wir entschieden uns für Halbpension. All-Inclusiv wäre uns jedoch lieber gewesen, da die Getränke einem am Ende meistens teuer zu stehen kommen, vor allem wenn man sie auf das Zimmer schreibt (Getränkepreise wie durchschnittlich in Deutschland). Der Speisesaal bestand aus zwei Teilen, einem Teil, wo das Buffet stand und gleichzeitig gegessen werden konnte, und einem Teil, der einem Wintergarten ähnelt und wo bei gutem Wetter ab 19 oder 20 Uhr das Dach aufgefahren wurde. Der Raum war sehr schön. Man hatte das Gefühl etwas mehr in der Natur zu sein. Getrübt wurde dieses Gefühl allerdings durch die vielen Kinder. Es gab immer mindestens einen Tisch, an dem ein Kind weinte – das war nicht so toll, aber das hat man wohl in jedem Nicht-Adults-Only Hotel in den Sommermonaten.

Blick von außen in den Wintergarten Blick von außen in den Wintergarten

 

Das Frühstück - 3,6 von 5 Punkten

Frühstück gab es in der Zeit von 7 bis 10 Uhr. Während unseres Aufenthaltes wurde die Zeit jedoch auf 7.30 Uhr korrigiert (wir wurden über einen kleinen Brief, der unter die Tür geschoben wurde, darüber informiert).

Das Frühstück war ausreichend und schmeckte. Anders als beim Abendbrot, gab es zum Frühstück immer das gleiche: wenige Sorten Brot und Brötchen, Marmelade, eine geringe Auswahl an Käse- und Wurstvariationen, Müsliflocken und Cornflakes, Ei in allen Formen, Speck, Würstchen, etwas Gemüse, frisches Obst, eingewecktes Obst, kleine Mini-Kuchen (für meinen Geschmack zu fad), etwas Süßes (abhängig vom Tag: Milchreis, Milchnudeln oder süße Knödel), Zimtwaffelecken sowie kleine Pfannkuchen mit Sirup und Getränke (einfache süße Säfte, Wasser, Milch, Kakao, Kaffee). Bestimmt habe ich noch etwas vergessen, aber im Groben war es das.

Ich hätte mir ein bisschen mehr Vielfalt und kulturellen Einfluss gewünscht, aber es war lecker und man wurde satt.

 

Das Abendbrot – 4,0 von 5 Punkten:

Abendbrot gab es in der Zeit von 18 bis 21 Uhr. Das Buffet variierte täglich, sodass es eine überschaubare Auswahl mit einem bestimmten Motto gab (griechisches Essen, italienisches Essen, Hähnchen-, Fisch-, Nudelabend o. Ä.). Das Positive daran, man Stand nicht vor der Qual der Wahl, sondern konnte jeden Tag etwas Neues probieren. Wer das jedoch nicht mag und täglich gern das Gleiche ist, findet bei der Hauptspeise möglicherweise nicht immer etwas.  

Jeden Abend gab es viele verschiedene Sorten Salat und leckere Dressings, sowie kleine abwechslungsreiche Vorspeisen, wie z.B. Kartoffel-, Hähnchen-, Tomaten,- Ceasar- und Wurstsalate sowie kleine Häppchen als auch zwei leckere Suppen.

Als Hauptspeise standen je nach Motto mehrere Sorten Fleisch, unterschiedlich zubereitet, viel frischer Fisch, meistens Nudeln (die oftmals kein Geschmackserlebnis waren), gedünstetes Gemüse, diverse Aufläufe und Beilagen (Kartoffel, Kartoffelecken oder Kroketten) zur Auswahl.

Außerdem gab es natürlich Desserts, die jeden Tag ähnlich waren. Nur zwei oder drei Desserts waren geschmacksintensiv und sehr lecker. Alle anderen schmeckten sehr ähnlich und fad, jedoch waren sie hübsch angerichtet.

Für die Kinder war auch immer was dabei – Spaghetti mit Tomatensoße oder Pommes mit Mayo und Ketchup.

Insgesamt war das Essen top. Es wurde schnell aufgefüllt, wenn es leer war und der Buffetbereich wurde stets sauber gehalten. Manchmal war ein Essen jedoch gänzlich leer und stattdessen wurde etwas Anderes bereitgestellt.

Was ich nicht gut fand, war, dass an der einen Station Fisch und andere Speisen zusammen in einer Aufbewahrungsform warmgehalten wurden. Wenn man gerade keine Lust auf Fisch hat oder keinen isst, ist das nicht lecker.

Was mir fehlte waren ein paar Käsesorten. Ansonsten super lecker.

 

Fazit zum Essen: Das Essen an sich war sehr lecker, die vielen Kinder haben jedoch sehr genervt.

 

Poolbar mit Blick auf das Meer Poolbar mit Blick auf das Meer

Die Bar(s)

Das Hotel bietet zwei Barbereiche an. Der erste Barbereich grenzt an das Hotelrestaurant und befindet sich somit unmittelbar am Strand (Cocktails erst ab 14 Uhr). Bedient wird man durch das Restaurantpersonal. Vor allem abends ist es sehr schön, dort mit direkter Nähe zum Meer zu sitzen. Allerdings ist hier nach 21 Uhr zunehmend weniger los, da mit Schließung des Restaurants auch dort der Service gerne Feierabend machen möchte.

Die zweite Bar befindet sich direkt am Pool, eine Etage über dem Restaurant. Die Bar ist bis nach 24 Uhr geöffnet. Aber auch hier ist nicht viel los. Das liegt wohl daran, dass in dem Hotel viele Familien mit Kleinkindern ihren Urlaub verbringen. Das Servicepersonal war sehr nett und freundlich. Deutsch verstand dort jeder.

 

Der Strand

Die Hotelanlage befindet sich direkt am Strand. jedoch ist dieser nicht Hoteleigentum, sondern kann von allen genutzt werden.  Der Strandabschnitt ist sehr klein und auch nicht sehr breit. Generell sind die Strandabschnitte oder Badestellen sehr klein in Malinska. Für einen tollen Strand muss man wenige Kilometer mit dem Auto fahren (mehr dazu z.B. hier).

Am Strand, mit Zugang zur Hotelanlage, werden Liegen und Schirme angeboten. Zwei Liegen und einen Schirm erhält man für 80 Kuna (1 EUR = ca. 7 Kuna). Es hingen auch Schilder aus, dass Hotelgäste einen günstigeren Preis bekommen. Welchen Preis kann ich euch leider nicht sagen, da wir immer an wundervolle, ruhigere Strände mit dem Auto gefahren sind.

Es gibt auch die Möglichkeit, dort Eis, Getränke und andere Kleinigkeiten bei den kleinen zwei Kiosken zu kaufen. Am Strand wie auch am Pool sind liegen noch verfügbar, auch wenn man nicht um 5 Uhr morgens aufsteht und die Liegen reserviert ;-)

 

Hotelstrand mit gebührenpflichtigen Liegen Hotelstrand mit gebührenpflichtigen Liegen

 

Der Pool

Der Pool ist relativ klein und dient eher als Abkühlung als zum aktiven Schwimmen. Liegen stehen um den Pool herum und sind nicht gleich vor oder während des Frühstücks belegt, obwohl das Hotel bei unserem Besuch ausgebucht war. Strand- und Poolhandtücher liegen auf den Zimmern bereit.

An den Pool schließt direkt die Poolbar an mit tollem Blick auf das Meer.

 

Hotelpool - Blick von unserem Balkon aus Hotelpool - Blick von unserem Balkon aus
Druckversion Druckversion | Sitemap
© JennysJourneys